Ein True-Crime-Abend

Mit Klaus Püschel & Bettina Mittelacher und ihrem Buch Tote lügen nicht, denn im Herbst wird es meist kriminell bei uns. Denn dann kommt die Crime Cologne. 😉

Und dieses Jahr war ich gleich zweimal dort. Zunächst einmal bei einem True-Crime-Abend mit Klaus Püschel und Bettina Mittelacher.
Er ist der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin in Hamburg und sie ist Gerichtsreporterin. Und nun haben sie gemeinsam schon das dritte Buch über wahre Fälle herausgebracht.

Klaus Püschel habe ich letztes Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt bei einer öffentlichen Lesung gesehen und habe ihm auch dort schon fasziniert gelauscht, denn was er alles schon erlebt und gesehen hat ist wirklich Wahnsinn. Und so hatte ich eigentlich keine Bedenken, dass dies ein interessanter Abend wird. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Aber nicht nur die beiden Vortragenden haben dazu beigetragen. Es war auch einfach mal interessant ins rechtsmedizinische Institut in Köln zu kommen und dort im Lesesaal zu sitzen. Da ich ja nicht studiert habe, bin ich noch nie auf den Geschmack gekommen. 😉

Begonnen hat Klaus Püschel, der generell etwas mehr durch den Abend getragen hat, mit einem, ja ich würde Vortrag sagen, darüber, was in so einem Institut passiert und wie der Abend verlaufen wird. Man konnte sich richtig gut vorstellen, wie er vor den Studenten steht und ihnen das Wissen über die Rechtsmedizin vermittelt, denn er ist ein sehr guter Redner und ich hätte ohne Probleme stundenlang zuhören können.
Aber natürlich waren meine Mama, ich und die anderen Leute nicht nur da um Herrn Püschel zu lauschen, sondern auch um etwas aus dem neuen Buch von ihm zusammen mit Bettina Mittelacher zu hören. Und so stellten die beiden drei wahre Geschichten aus diesem vor.

Angefangen haben sie sodann mit einem Fall, der mir einigermaßen bekannt war. Der Serienmörder Fritz Honka.
Die Lesung selber war dann etwas trockener, denn es fehlten etwas die lustigen (natürlich alles im Rahmen) Randbemerkungen von Klaus Püschel, die während seines freien Vortrages immer mal wieder aufkamen.
Aber nichtsdestotrotz war es sehr interessant, vor allem auch, weil am Ende der Geschichte einige wenige Tatortfotos gezeigt wurden.

Nach diesem Einstieg folgten dann noch die Fälle zu einem 7-fachen Mord an Vietnamesen in Sittensen und der Vermisstenfall um Birgit Meier. Beides auch hochspannend und vor allem die Erläuterungen zu dem Vermisstenfall, die die Ermittlungen beschrieben, waren erschreckend.
Bevor der Abend endete, erzählte Herr Püschel uns dann noch was über den Schädel, der die ganze Zeit auf dem Lesetisch gestanden hat. Dieser soll Klaus Störtebeker gehört haben und anschaulich wurde das auch von ihm bewiesen. Ob es nun stimmt oder nicht mag ich nicht zu beurteilen, aber es klang auf jeden Fall einleuchtend und warum sollte sich ein Rechtsmediziner irren? 😉

Leider war der Abend dann doch recht schnell um und ich ging mit einem mulmigen Gefühl nach Hause.
Denn auch wenn ich sehr gerne Krimis und Thriller lese, ist es immer wieder was anderes, wenn man von authentischen Fällen hört.

Liebe Grüße
Eure Diana

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