Was zum gruseln, was zum hören und Drachen

Auf geht’s in die nächste Runde von 3 in 1. Heute allerdings mit zwei Büchern und einem Hörbuch.

In der letzten Zeit hat sich wieder so einiges bei mir angesammelt. Und ich mache mir die Mühe und versuche fast alles zu rezensieren, was ich beende. Sei es Bücher oder auch Hörbücher, aber da ich nicht jeden Tag was neues auf meinem Blog veröffentlichen möchte und auch kann, bin ich über dieses Format sehr glücklich, denn so geht die ganze Arbeit nicht verloren. Und ihr bekommt trotzdem einen kleinen Einblick in die (Hör)Bücher die ich so lese bzw. höre.
Außerdem werde ich so wieder Herr über meine ganzen offenen Rezensionen. 😉


Der Drachenflüsterer – Die Feuer von Arknon von Boris Koch

Ben kämpft immer noch für die Wahrheit. Also gegen den Orden und für die Drachen. Denn der Orden macht weiterhin Jagd auf die Drachen und schneidet ihnen ihre Flügel ab, angeblich um sie zu befreien. Aber dadurch werden sie willenlos und tuen alles was man ihnen sagt. Und Ben möchte die Drachen befreien.

Mein Fazit: Trotz der langen Zeit zwischen dem Erscheinen der Bände, kam ich wieder gut in diesen Teil hinein und bin mit Begeisterung in diese fantastische Drachenwelt eingedrungen. Mir hat dieses Buch auch wieder gut gefallen, denn nicht nur die Drachen liebe ich, auch die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und zeigen eine tolle Entwicklung. Nun warte ich auf einen eventuellen nächsten Band der Drachenflüsterer-Reihe. 🙂

Lieblingszitate
“[…] Flügel versklaven einen nicht, sie machen einen frei.” (S. 187)

“Wirkliche Überzeugung konnte man nicht erzwingen, nur Gehorsam.” (S. 212)

“[…] Glück ist eben Glück, das hat nichts mit Verdienst oder Gerechtigkeit oder Planung zu tun. Man hat es oder hat es nicht.” (S. 266)

“[…] Das Entscheidende an einer Prophezeiung ist aber das sie eine Idee in die Welt setzt, einen Gedanken, einen Plan.[…]” (S. 324)


Der Angstfresser von Tanja Hanika

Chester Harris ist Horrorautor. Aber momentan hat er das Gefühl, als würden die Leute sich nicht mehr genug gruseln bei seinen Geschichten. Deshalb möchte er seine Idee für einen Horrorabend in die Tat umsetzen, um seine Gäste in Angst und Schrecken zu versetzen.

Mein Fazit: Ich habe wirklich kaum was auszusetzen an diesem Horrorroman. Denn er war nach meinem Geschmack und trotz der Gewaltdarstellungen (vor denen aber auch gewarnt wird) habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Nur das Ende war mir dann etwas zu seicht und hätte ruhig etwas brutaler sein können. Ansonsten kann ich aber nur sagen, dass das bestimmt nicht mein letztes Buch von Tanja Hanika gewesen ist.


Goat Mountain von David Vann

Ein elfjähriger Junge geht mit seinem Vater, Großvater und dem Freund seines Vaters auf die Jagd. Er ist schon länger mit dabei, aber diesmal darf er das erste Mal einen Hirsch selber erlegen. Doch zuerst stoßen die Männer auf einen Wilderer und der Junge tötet diesen. Mit Absicht und ohne Reue.

Mein Fazit: Ich habe durchaus schon bessere Hörbücher von David Vann gehört, denn hier waren mir die Beschreibungen der Umgebung etwas zu ausufernd und ich konnte der eigentlichen Geschichte nicht immer folgen. Obwohl mich Christian Brückner wieder mal als Sprecher überzeugen konnte.

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