Eine kleine Bilderbuchvorstellung

Heute möchte ich euch mal ganz tolle Bilderbücher vorstellen. 🙂

Ich wollte ursprünglich eigentlich nur zwei Bilderbücher vorstellen, aber ich habe mich dann doch entschieden, dass ich euch drei Bücher vorstellen werde. Weil ich mich einfach nicht richtig entscheiden konnte. (Ich bin ja ein kleiner verkappter Bilderbuchliebhaber, deshalb 😉 )
Ach, Leute, was soll ich sagen, beim Holen der Bücher ist mir noch ein wirklich tolles in die Hände gefallen und jetzt sind es vier. Überlege jetzt euch erstmal zwei vorzustellen und in einer Fortsetzung dieses Beitrages die anderen zwei. Ist glaub ich besser.

Beginnen wir also mit einem Bilderbuch, dass sich mein Krümel selber ausgesucht hat. Als wir in der Bibliothek waren hielt er mir das hin und meinte, dass möchte er mitnehmen. Also gut, er soll ja auch selber stöbern und wie sich ja dann zu Hause herausstellte, ist es wirklich hinreißend. Der gute Geschmack für Bücher kommt ja schließlich nicht von ungefähr. 😉


Kleiner Elliot – Grosse Stadt
von Mike Curato
Übersetzung: Stephanie Menge
Verlag: Sauerländer

Dieses Bilderbuch handelt über Freundschaft.

Man lernt zunächst Elliot kennen, der ein kleiner, weißer Elefant ist mit Punkten. Er ist also was ganz besonderes und wohnt in einer großen Stadt. Dort ist es nicht immer leicht für ihn zu leben, aber dann lernt er die kleine Maus kennen und stellt fest, dass es für manch andere noch schwerer ist.

Obwohl das Bilderbuch nicht mit viel Text aufwartet, erfährt man als Leser doch alles. Denn dazu tragen auch die tollen und flächendeckenden Bilder bei. Man kann so einiges entdecken und muss manchmal schon genau hinschauen, bis man den kleinen Elliot entdeckt.
Die Bilder sind sehr schön und liebevoll gezeichnet und ich habe mich direkt in Elliot verliebt, weil er einfach so süß ist. Und auch mein Krümel ist immer mit dabei und weiß schon genau was Elliot am Liebsten hat und wie er am Ende dran kommt. (Ich möchte das hier nicht verraten, denn vielleicht mag einer das Buch ja noch lesen. 😉 )

Schön ist auch, wie die Freundschaft zwischen Elliot und Maus entsteht und wie die beiden kleinen auf einmal ganz groß werden und gemeinsam alles schaffen können.
Was ich auch sehr schön finde, ist die Widmung des Autors / Illustrators. Er schreibt: „Für jeden, der sich nicht wahrgenommen fühlt.“
Manchmal hat man ja solche Tage und vielleicht sollte man es dann wie Elliot machen und sich einfach an den kleinen Dingen im Leben erfreuen.

Ein wirklich sehr schönes Bilderbuch, das ich nur jedem Mal empfehlen kann. 🙂


Das nächste Bilderbuch was ich vorstellen möchte, ist eins, dass mir schon sehr oft über den Weg gelaufen ist und ich mochte es schon bevor mein Krümel da war. Ich glaube ich habe sogar mit diesem mein Bilderbuchkino damals eröffnet.


Pippilothek??? – eine Bibliothek wirkt Wunder
von Lorenz Pauli
Illustrationen: Kathrin Schärer
Verlag: Atlantis

Dieses Bilderbuch darf natürlich in keiner Bibliothek fehlen. Und so ist es auch immer wieder beliebt beim Vorstellen von Büchern. (Zumindest bei mir 😉 )

Es geht um eine kleine Maus, die sich vor dem Fuchs retten muss. Sie läuft in die Bibliothek und zeigt dem Fuchs die Wunder der Bücher. So dass er doch glatt das Jagen vergisst. 😉

Was mir besonders gut gefällt ist, dass gezeigt wird, wie mächtig Bücher sein können und was sie alles bewirken können. Die Maus zeigt dem Fuchs zunächst ein Bilderbuch und dadurch kommt er auf andere Gedanken und verschwindet erst einmal.
Aber dann kommt er wieder und möchte dass die Maus ihm vorliest. Und das ist doch so schön, wenn man Kinder so ans Lesen bringen kann. Zuerst wollen sie auch immer weiter schauen und erfahren was in den Büchern passiert und später dann selber lesen. Wie der Fuchs. 🙂

Mein Krümel ist genauso, er kann auch nicht genug von Büchern bekommen. Aber gut, das mit dem selber lesen dauert noch was. Ich lese aber sehr gerne mit ihm zusammen und entdecke so tolle Bücher wie dieses.

Die Bilder in dem Buch sind eher auf das Wesentliche beschränkt, das heißt die Tiere sind immer ganz klar im Vordergrund, aber das macht überhaupt nichts. Manchmal braucht es nicht massig an Details um ein Bilderbuch gut zu machen. Man bekommt auch so genug zu sehen, obwohl einige kleine Details auf den Bildern besser zu verstehen sind, wenn man sie lesen kann. Aber okay, dann entdecken wir eben alles gemeinsam. Und das ist es doch was Bücher auch machen sollen: Verbinden.

Für einen kleinen Einstieg in die Bibliothek eignet es sich auch gut, denn die Maus versucht dem Fuchs auch immer wieder die kleinen Regeln einer Bibliothek zu erklären. Sehr schön gemacht. 🙂


Jetzt bleibt mir nur noch ein Fortsetzung folgt zu sagen, denn die anderen beiden Bilderbücher stelle ich euch zu einem späteren Zeitpunkt vor.

Bis dann und liebe Grüße
Eure Diana

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