Ein kriminelles Dinner

Das Buch Murder Park kannte ich zwar schon, aber trotzdem war die Lesung interessant. Zum Abschluss gab es dann auch noch ein amerikanisches Essen. Was will man für einen Abend mehr?

Das Dine & Crime – anlässlich der CrimeCologne – war mitten in Köln im Café Central. (nur so nebenbei, der Schriftzug hat mich sehr an Friends erinnert 😉 )

Der Raum war zwar klein, aber sehr gemütlich und meine Mama und ich hatten auch Glück und konnten einen guten Sitzplatz an einem Tisch ergattern.

Zuerst starteten wir mit der Lesung.
Ach stopp, wir bekamen vorher noch ein Begrüßungsgetränk. Bei mir war das ein Wasser, weil ich noch fahren musste, aber meine Mama gönnte sich einen Rotwein. 🙂

Und dann ging es auch schon los. Margarete von Schwarzkopf, die den Abend moderiert hat, und Jonas Winner betraten die Bühne.

Mein erster Eindruck war, dass er wie ein zerstreuter Professor wirkte. Was nicht negativ gemeint ist, denn er wirkte sehr nett. Und er war auch wirklich sympathisch und im Gespräch mit Margarete von Schwarzkopf konnte man auch einiges über den Entstehungsprozess von Murder Park erfahren. Obwohl ich manchmal das Gefühl hatte, das er nicht immer so in die Tiefe der Geschichte eingehen wollte. Wohl um die Spannung nicht zu verderben. 😉
Okay, ich muss auch zugeben, dass die Fragen manchmal schon etwas ins Detail gingen, aber mir persönlich hat das nichts ausgemacht. Aber ich kannte die Geschichte ja auch schon. Und das kommt bei mir wirklich selten vor. Meist gehe ich in eine Lesung um mir einen Eindruck von einem mir unbekannten Buch zu holen. Aber als ich die Karten gekauft hatte, wusste ich auch noch nicht, dass ich das Buch von Jonas Winner persönlich zur Verfügung gestellt bekomme. Deshalb war die Erfahrung, einer Lesung zu folgen, wenn man das Buch schon kennt für mich neu, aber auch eine gute, denn so hört man ganz anders dem gelesenen zu. Man entdeckt nochmal Details, auf die man so genau gar nicht bei der ersten Lektüre geachtet hat und das nur, weil man weiß wie es ausgeht.

Die Lesung von Jonas Winner, war mir persönlich etwas zu schnell. Er hetzte irgendwie durch die Geschichte und holte kaum Luft. Was besonders irritierend war, als er die ersten Seiten mit dem Interview vorgelesen hat, weil er immer die Namen der jeweiligen Person mitgelesen hat. (Gut, ein Interview finde ich auch wirklich sehr schwer alleine vorzulesen)
Ansonsten hat Margarete von Schwarzkopf gewohnt humorvoll durch den Abend geführt. Und wenn ihr in meine anderen Posts zu Lesungen schaut, werdet ihr feststellen, dass ich sie schon öfter bei einer Lesung getroffen habe und sie einfach immer total begeistert scheint von den Büchern. 🙂

Nach der Lesung hatte ich dann das Bedürfnis, dass ich mich doch jetzt auch nochmal persönlich bedanken müsste und genau das habe ich getan. Als ich mir dann ein Autogramm in meine beiden Romane von Jonas Winner (Die Zelle war auch mit dabei) geholt habe, sprach ich ihm nochmal meinen Dank aus, denn ich hatte mich wirklich sehr darüber gefreut vom Autor persönlich mit einem Rezensionsexemplar bedacht zu werden.

Margarete von Schwarzkopf hat sich dann auch noch netterweise angeboten, dass sie ein Foto von uns beiden machen könnte und nachdem Jonas Winner dann auch noch ein Selfie von uns mit seinem Handy gemacht hatte (dazu gibt es sogar einen Twitterpost :D), gab es dann auch endlich das wohlverdiente Essen.

Typisch amerikanisch, gab es einen Burger mit Kartoffelwedges. Grundsätzlich war das Essen wirklich sehr lecker, aber leider war der Burger etwas kalt. Mein Hunger war aber groß und so verschwand der Burger schon nach wenigen Minuten. 😉

 

Der Abend war also sehr schön und ich habe mich sehr gefreut Jonas Winner persönlich zu treffen.

Wenn ihr jetzt meine Rezension zu Murder Park lesen wollt, könnt ihr diese hier finden.

Liebe Grüße
Eure Diana

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9 thoughts on “Ein kriminelles Dinner”

    1. Gern geschehen. Ich liebe auch Autorenlesungen, nicht nur das man das neuste Buch kennen lernt, ich mag daran auch den Autor persönlich zu treffen. 🙂

  1. Zu dieser Lesung wäre ich auch gerne gegangen!
    Besonders weil mein Fazit zum Buch selbst nur durchwachsen war, hätte mich mehr Hintergrundinfo dazu schon sehr interessiert.
    Und da ich auch schon mehrmals das Vergnügen hatte, Margarete von Schwarzkopf moderieren zu sehen, kann ich mich Deiner Begeisterung nur anschließen. Sie ist immer toll vorbereitet, stellt richtig gute Fragen und macht auch Interviews auf englisch inclusive Übersetzung sehr souverän.
    Und die Kombi Lesung und Dinner finde ich auch eine schöne Idee.
    Wie schön, dass Du dann noch zu einem individuellen Foto mit dem Autor gekommen bist. Da bleibt einem der Abend sicher in toller Erinnerung. Vielen Dank, dass Du uns hast teilhaben lassen!

    LG Gabi

    1. Hallo,
      vielen Dank für deinen netten Kommentar.
      Ja, der Abend bleibt einem in Erinnerung. Aber das bleibt mir jede Lesung, weil ich jedesmal immer wieder aufgeregt bin, wenn man die Autoren trifft. 😉
      Aber viele Rezensionen zu dem Buch waren durchwachsen. Ich fand es auch nicht so einfach, vor allem, da ich den Mittelteil recht langatmig fand. Aber ich mag es einfach einen schönen Abend zu verbringen. 😀
      Liebe Grüße
      Diana

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