[3in1] Von mythologischen Adaptionen

Viele Bücher, wenig Zeit. Deshalb heute wieder 3in1.

Wie oben schon erwähnt lese ich viel, aber finde nicht immer die Zeit eine ausführliche Rezension dazu zu schreiben. Genau dafür ist dieses Format super, denn ich kann euch kurz und knapp etwas zu dem Buch erzählen und euch meine Meinung dazu sagen ohne viel Zeit darauf zu verwenden.

Heute habe ich für euch dabei
  • Eine Liebe unter Männern
  • Eine Sage von Müttern und Töchtern
  • Und Frauen, die um ihr Überleben kämpfen

Das Lied des Achill von Madeline Miller

Inhalt

Patroklos war schon von Kindesbeinen an Achills Begleiter und hat alle seine Heldentaten miterlebt. In diesem Roman erzählt die Autorin eine ganz wunderbare, intime Geschichte über die beiden Männer.

Meine Meinung

Das Achill und Patroklos mehr gewesen sein könnten als nur Waffenbrüder wird für mich in den Sagen schon angedeutet und Madeline Miller greift diese Andeutungen auf und beschreibt aus Sicht von Patroklos eine ganz wunderbare Liebesgeschichte.
Schon mit Ich bin Circe konnte mich die Autorin mit ihrem schönen Schreibstil und ihrer eigenen Art die griechischen Sagen neu zu erzählen begeistern und auch mit Das Lied des Achill wirft sie einen herzergreifenden Blick auf eine viel erzählte Sage. Das Patroklos der Ich-Erzähler ist, macht da nochmal einen besonderen Reiz aus. Ich kann das Buch nur empfehlen!


Elektra, die hell Leuchtende von Jennifer Saint

Inhalt

Sehnsüchtig wartet Elektra auf die Rückkehr ihres Vater Agamemnon aus dem Trojanischen Krieg. Dabei beobachtet sie mit Missbilligung wie ihre Mutter Klytämnestra sich einen anderen Mann in ihr Leben holt.

Meine Meinung

Jennifer Saint erzählt die Geschichte aus drei verschiedenen Sichten. Natürlich kommt Elektra zu Wort, aber auch ihre Mutter und Kassandra, die Tochter von Priamos und Hekabe von Troja. Dieser Wechsel ist sehr interessant und zeigt die unterschiedlichen Gedanken und Hintergründe der drei Frauen. Obwohl ich sagen muss, dass die titelgebende Heldin doch weniger zu Wort kommt wie die beiden anderen. Trotzdem war ich wieder begeistert von dem Buch und vor allem was die Autorin aus der Sage herausgeholt hat. 😊


Ich, Ariadne von Jennifer Saint

Inhalt

Als Theseus in Kreta auftaucht, ist Ariadne direkt hin und weg von diesem Mann. Um ihn vor dem Minotaurus zu retten, verrät sie sogar ihren Vater und flieht mit ihm über das Meer. Doch Theseus ist nicht der Mann der er vorgibt zu sein, bricht sein Versprechen und lässt sie auf einer einsamen Insel alleine zurück.

Meine Meinung

Viele Teile der Sage waren mir bereits bekannt, aber trotz allem habe ich in diesem Roman noch Dinge entdeckt, die ich so genau nicht gewusst habe. Wobei wir hier neben Ariadne auch ihre Schwester Phädra kennen lernen, die zurückgelassen wird und später an Theseus verheiratet wird. Beide Frauen erzählen mitfühlend und interessant ihre eigenen Geschichten, Beweggründe und Meinungen. Wie immer, war ich auch von diesem Buch von Jennifer Saint sehr begeistert. 😊

Kennt ihr eines der drei vorgestellten Bücher oder habt es vielleicht sogar selber gelesen oder gehört? Lasst mir doch gerne einen Kommentar da.

Liebe Grüße
Eure Diana

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