3in1: Alles nur Mord!

Viele Bücher, wenig Zeit. Deshalb heute wieder 3 in 1.

In der letzten Zeit hat sich wieder so einiges bei mir angesammelt. Und ich mache mir die Mühe und versuche fast alles zu rezensieren, was ich beende. Aber da ich nicht jeden Tag was Neues auf meinem Blog veröffentlichen möchte und auch kann, bin ich über dieses Format sehr glücklich, denn so geht die ganze Arbeit nicht verloren. Und ihr bekommt trotzdem einen kleinen Einblick in die Bücher die ich so lese.
Außerdem werde ich so wieder Herr über meine ganzen offenen Rezensionen. 😉

Heute gibt es nur Mord und Totschlag, wie ihr der Überschrift schon entnehmen konntet. Mit dabei habe ich zwei wirklich sehr gute Krimis und einen der mich leider nicht so überzeugen konnte. Alle drei sind Reihen über einen bestimmten Ermittler und doch so unterschiedlich. Zorn ist einfach nur ungenießbar, Ida und Michael sind einfach nur toll und mit Tom wurde ich leider nicht warm. Aber lest selbst:

Zorn – Tod und Regen von Stephan Ludwig

Zorn wird zu einem Tatort gerufen. Doch dort gibt es keine Leiche, nur jede Menge Blut. Schnell ist klar, eine Frau wurde ermordet. Doch wer war sie und vor allem wo ist sie? Zorn und Schröder ermitteln in diesem Fall.

Mein Fazit: Klasse Charaktere, viel Spannung durch Schnelligkeit und eine denkbare Realitätsnähe. Das zeichnet dieses Buch aus. Ich bin großer Fan der Reihe, auch weil ich auf Ermittler stehe, die vielleicht nicht immer ganz so sympathisch sind. Der Mordfall gerät vielleicht etwas in den Hintergrund vor den beiden Kommissaren, wird aber zum Schluss gelöst. Etwas sehr spektakulär wie ich finde, aber trotzdem ist es ein gelungener Krimi. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

Schlüssel 17 von Marc Raabe

Tom wird zu einem Tatort im Berliner Dom gerufen. Dort hängt an Seilen von der Decke die Dompfarrerin. Um ihren Hals hat sie einen Schlüssel in dem die Nummer 17 eingeritzt ist. Denselben Schlüssel den seine verschwundene Schwester mitgenommen hatte. Gibt es einen Zusammenhang?

Mein Fazit: Tom Babylon war mir nicht sympathisch, ich konnte kaum was mit seiner Art und seinem Charakter anfangen. Der Fall an sich war schon spannend und interessant, aber durch Toms Kampf gegen den Rest der Welt gefiel es mir nicht mehr so gut. Dazu kam, dass jeder mindestens ein Geheimnis hat und mich das eher verwirrte als interessierte. Leider etwas zu viel. Am Ende wird zwar so einiges aufgeklärt, aber trotzdem muss ich zugeben, dass ich schon bessere Bücher von Marc Raabe gelesen habe.

Todesblues in Chicago von Ray Celestin

Michael Talbot und Ida Davies ermitteln jetzt schon seit ein paar Jahren für die Detektei Pinkerton in Chicago. Im Sommer 1928 verschwindet eine reiche Erbin und die beiden werden von ihrer Mutter beauftragt sie zu finden. Doch das ist nicht das einzige Verbrechen, das in diesem Sommer in Al Capones Chicago passiert.

Mein Fazit: Mit Todesblues in Chicago ist dem Autor wieder ein Meisterstück gelungen. Nahtlos knüpft er an den ersten Teil an und überzeugt mich mit seinen detailreichen Beschreibungen, sodass man sich an Ort und Stelle versetzt fühlt. Außerdem sind die Charaktere einfach toll beschrieben und ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen, der einen sehr guten Krimi zu schätzen weiß. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf Teil 3 und hätte am liebsten direkt mehr davon gelesen.

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Jenny
Gast

Du liest zu schnell Diana 😂
Wie soll man da hinterherkommen? 😀 wie viele Bücher hast du dieses Jahr schon?