[2-Monatsspezial] Meine Fabelwesenkunde Teil 2

Heute dann nun die zweite Vorstellungsrunde in Sachen Fabelwesen.

Es gibt noch weitere Fabelwesen, die ich wirklich faszinierend finde und diese möchte ich euch dann heute noch vorstellen:

Der Greif

Der Greif ist ein Mischwesen und kann unterschiedlich dargestellt werden. Meist aber (so wie ich ihn mir auch vorstelle) mit einem Löwenkörper und einem Raubvogelkopf und dazu Flügel. Gerade diese Mischung von Löwe und Raubvogel finde ich sehr spannend. So wirkt er auf mich mächtig und elegant. Klar, und natürlich furchteinflößend. 😉
Die mögliche Entstehung des Greifen finde ich sehr interessant. Es wird vermutet, dass der Fund eines Protoceratops dazu geführt hat. Denn dieser Dinosaurier hatte eine schnabelartige Schnauze und einen Körper, der aber mehr an eine Raubkatze erinnerte. Aber dies ist natürlich alles nur hypothetisch. 😉
In Geschichten kommt er meist in den orientalischen Mythen drin vor. Zum Beispiel bei den Ägyptern.
Er ist auf jeden Fall sehr interessant und da er häufig nicht sprechen kann, auch etwas mysteriös, denn man weiß nicht ob er nett oder nicht ist.

Das Kelpie

Das Kelpie ist auch ein Mischwesen, denn es ist ein Pferd, wird aber meist mit einem Fischschwanz dargestellt. Dieses Fabelwesen kommt in der schottischen Mythologie vor und lebt in fließenden Gewässern.
Auf dieses Wesen bin ich aufmerksam geworden, als ich Clans von Cavallon von Kim Forester gelesen habe. Daraufhin habe ich mich näher damit beschäftigt und festgestellt, dass dieses Tier wirklich interessant ist. Obwohl es in den Mythen eher nicht freundlich den Menschen gegenüber ist, denn es bietet ihnen an zum Beispiel bei einer Flussüberquerung zu helfen und zieht den Menschen dann aber auf der Mitte des Flusses in den Tod.
Aber in Kim Foresters Buch waren sie so nett und freundlich, dass ich sie einfach mögen musste und jetzt stell ich sie mir als netten Wassergeist vor, der die Menschen auf dem Wasser beschützt.

Der Zentaur

Zentauren fand ich immer schon irgendwie faszinierend. Denn obwohl sie einen Menschenoberkörper haben, besitzen sie einen Körper eines Pferdes. Das macht sie irgendwie machtvoll und irgendwie majestätisch finde ich. Obwohl ich zugeben muss, dass mir bis jetzt in kaum einer Geschichte ein netter Zentaur über den Weg gelaufen ist, denn meist sind sie auch sehr überheblich und eingebildet. Vielleicht macht das die erhöhte Position den meisten anderen Lebewesen gegenüber.
Dieser Zeitgenosse findet sich zunächst in der griechischen Mythologie und dort begegnen wir eigentlich auch nur einem netten Zentaur. Cheiron ist ein gütiger Zentaur, der für die Erziehung einiger Helden verantwortlich ist. Unter anderem Achilleus.
Aber meist sind sie auch dort streitlustig und kämpfen eher gegen die Helden, als sie zu erziehen.
Trotzdem finde ich die Idee eines Zentauren sehr spannend und manchmal lassen sie sich sogar erweichen und helfen in der ein oder anderen Geschichte doch dem Menschen. 😀

Der Minotaurus

Bleiben wir in der griechischen Mythologie und reisen mit Argon in ein Labyrinth, wo ein weiteres Mischwesen lebt. Der Minotaurus.
Dieses Fabelwesen besitzt den Körper eines Menschen und den Kopf eines Stieres und lebt in diesem Labyrinth. Dieser Zeitgenosse ist auch kein wirklich sympathischer, denn er ernährt sich von den Opfern, die König Minos ihm in sein Labyrinth schickt. Und so wird er auch meist nicht nett dargestellt und bildet eher den bösen Part in den Geschichten, in denen er vorkommt.
Trotzdem ist es doch spannend zu sehen, wie fantasievoll die Menschen damals schon waren und sich vorgestellt haben, was es für verschiedene Mischwesen gegeben haben könnte. Auch wenn es nur eine Sage ist.

Im nächsten Beitrag (der allerdings erst in 2 Wochen kommen wird) stelle ich euch zunächst ein paar Bücher mit einigen dieser Wesen vor und dann geht es weiter mit meinem absoluten Lieblingstier: Dem Drachen.
Bis dahin freue ich mich über eure Kommentare zu diesen hier vorgestellten Fabelwesen.

Liebe Grüße
Eure Diana

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