Ein Junge namens Weihnacht von Matt Haig

Eine Geschichte voller Magie und Weihnachtszauber.

Inhalt


In diesem Buch geht es um Nikolas. Ein Junge, der es nicht immer leicht hat und mit seinem Vater alleine im Wald lebt und der an Wichtel glaubt. Überhaupt an Wunder. Es ist die Geschichte vom Weihnachtsmann.

„Hier vor dir hast du die ganz und gar wahre Geschichte des Weihnachtsmanns.“ (Erster Satz)


Meine Meinung


Das Cover ist einfach total glitzer-, zauberhaft. Ein echtes Weihnachtscover. 🙂

Der Schreibstil ist nett und sehr lustig, obwohl das Thema nicht immer so leicht wie der Schreibstil ist. Denn Nikolas hat einige härtere Schicksalsschläge hinter sich. Zum Beispiel ist seine Mutter gestorben. Und so wird die locker, manchmal vielleicht etwas flapsige Art mit einer Traurigkeit angereichert, aber ich finde genau das macht den Charme der Geschichte aus.
Von den Emotionen her hat man fast alles in diesem Buch. Liebe und Mitgefühlt, Trauer und Argwohn. Und Nikolas, der so viel Vertrauen in das Gute im Menschen und anderen Lebewesen hat. Und der manchmal lernen muss, dass nicht alles so ist wie man es sich wünscht bzw. vorstellt. Nikolas muss in dieser Geschichte erwachsen werden und so beschreibt Matt Haig auch den Verlust der Kindheit und trotzdem versucht er immer positiv zu bleiben.
Und doch kann Matt Haig diese doch manchmal schwierigen Themen kindgerecht verpacken und so ist das Buch natürlich eines für die ganze Familie, denn die Botschaft für Weihnachten ist dennoch sehr klar. Glaube an Wunder und sie werden geschehen! 🙂

„Gibt es die Wichtel wirklich, Papa?“, fragte Nikolas. „Ja. Ich habe sie zwar nie gesehen“, sagte sein Vater aufrichtig, „aber ich glaube an sie. Und manchmal ist Glauben genauso gut wie Wissen.“ (S. 28)

Zusätzlich bekommt man auch noch visuelle Reize, denn es gibt viele schöne Illustrationen von Chris Mould, der die vielen verschiedenen Charaktere darstellt und einem auch die ein oder andere Landschaft zeigt.

Und trotzdem hat mich diese Geschichte an ein anderes Kinderbuch sehr stark erinnert, nicht nur von der doch etwas flapsigen Erzählweise, sondern auch von den Überschriften, die ein wenig Aufschluss darüber geben, worum es in dem kommenden Kapitel geht und auch die Illustrationen. Obwohl es weder der gleiche Autor, noch Übersetzung, noch Illustrator ist.
Das hat mich doch sehr irritiert. Aber das ist natürlich nur eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist.

Am Ende geht es dann gut aus, wie das bei Weihnachtsgeschichten so ist. 😉


Mein Fazit


Ein wirklich tolles Buch, dass Große und Kleine Weihnachtsfans begeistern kann. Denn es spiegelt eine Vielzahl an Emotionen wieder und zeigt nicht nur eine Friede, Freude, Eierkuchen Welt auf. Und trotzdem geht natürlich alles positiv am Ende aus, weil es an Weihnachten nun mal ein Happy End geben muss. Matt Haig schreibt einfach mit einem tollen, lustigen Schreibstil, der einen manches Mal zum Lächeln bringen kann. Und dazu bekommt man viele schöne Illustrationen von Chris Mould. Wer Weihnachten und seine Zauber und Wunder mag, sollte dieses Buch mal gelesen haben. 🙂

Fakten zum Buch
Autor: Matt Haig
Titel: Ein Junge namens Weihnacht
Originaltitel: A boy called Christmas
Übersetzung: Sophie Zeitz
Illustrationen: Chris Mould
Verlag: dtv
Seitenzahl: 264
ISBN: 978-3-423-28088-4
Preis: 18,00€

 
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Janna | KeJasWortrausch

Ich liebe den dritten Band, innerlich und äußerlich <3 Nun bin ich aber neugierig, an welches andere Buch dich dieses erinnert!

Band 1 und 2 der Reihe sollen auch noch irgendwann bei mir einziehen (=

Mukkelige Grüße

Es war so glitzern grün, ich konnte nicht widerstehen XD

Gabi

Ich bin ein Fan von Matt Haigs Büchern und der Jungs namens Weihnacht liegt hier schon bereit für die diesjährige Adventszeit. Deine Rezension hat nochmal bekräftigt, dass ich diese Reihe endlich mal beginnen sollte.
Liebe Grüße
Gabi