Hörbuchrezension zu Umweg nach Hause

Wow, ich brauche so lange um ein Hörbuch zu beenden, aber hier ist nun meine nächste Kurzrezension.

Fakten

Titel: Umweg nach Hause
Autor: Jonathan Evison
Gelesen von Bjarne Mädel
Verlag: Random House Audio
CD: 6
Laufzeit: ca. 7 Std.
ISBN: 978-3-8371-3048-5
Gekürzte Lesung


Inhalt

Ben übernimmt nach seiner Umschulung zum Pfleger, die Pflege von Trevor, einem unheilbar kranken Jugendliche. Dessen Vater ist nach der Diagnose abgehauen, versucht aber nun wieder Kontakt mit seinem Sohn aufzunehmen. Nachdem Trevors Vater einen Unfall hatte, begeben sich Ben und Trevor auf einen verrückten Roadtrip zu ihm.


Meinung

Ich bin auf das Hörbuch aufmerksam geworden, weil ich gesehen habe, dass Bjarne Mädel es liest. Ich mag ihn sehr gerne und er hat auch eine angenehme Stimme. So kann man sich das Hörbuch gut anhören und er gefällt mir als Vorleser genauso gut wie als Schauspieler.

Was mich bei dem Hörbuch von Anfang an allerdings verwirrt hat, waren die Überschriften, die vor den Kapitel standen und auch konsequent vorgelesen wurden. Das finde ich, kann man bei einem Hörbuch ruhig weglassen, denn für mich stört das etwas den Erzählfluss.

Als ich mit dem Hörbuch begonnen habe, hat mich die Geschichte schon etwas an Ziemlich beste Freunde erinnert. Ben ist zwar jetzt ein ausgebildeter Pfleger, allerdings rutscht er da auch irgendwie ungewollt nach einem schweren Schicksalsschlag hinein.
Darüber erfährt man als Hörer auch einiges, aber diese Zeitenwechsel sind nicht immer direkt beim Hören zu entziffern und so dauerte das manchmal etwas.
Die Sprache selber fand ich manchmal etwas derb, aber ansonsten hat mir dieser leichte Witz gut gefallen und Bjarne Mädel kann das auch gut umsetzen.
Trotz allem ist es aber auch irgendwie eine traurige Geschichte, die vieles alltägliches beschreibt und man fragt sich, wer von beiden, Ben oder Trevor, einen Weg nach Hause sucht.

Am Ende gibt es kein richtiges Happy End, aber irgendwie ist die Botschaft dann doch positiv, die vermittelt wird.


Fazit

Obwohl ich durch die unangekündigten Zeitenwechsel manchmal verwirrt war, habe ich den Roadtrip mit Ben und Trevor gerne gemeinsam unternommen. Eine manchmal traurige Geschichte, die einem aber doch was positives vermittelt.

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